Weihnachtsgedichte zum Vortragen für Kinder

 Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann

wie ich dich gut leiden kann.

Kommst mit Geschenken jedes Jahr,

und bist immer pünktlich da.

Du machst alle Kinder froh,

darum mögen wir dich so.

 Lieber guter

Weihnachtsmann,

zieh die langen Stiefel an.

Kämme deinen weißen Bart,

mach dich auf zur Weihnachtsfahrt.

Komm doch auch in unser Haus

und packe die Geschenke aus.

Ach erst das Sprüchlein

wolltest du?

Ich kenne es, hör gut zu :

Lieber guter Weihnachtsmann,

schau mich nicht so böse an.

Stecke deine Rute ein,

Ich will auch immer artig sein.

Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen

Streckt sie die Zweige hin bereit

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Bäume leuchtend, Bäume blendend, 

Überall das Süße spendend, 

In dem Ganzen sich bewegend, 

Alt- und junges Herz erregend

Solch ein Fest ist uns bescheret, 

Mancher Gaben Schmuck verehret; 

Staunend schaun wir auf und nieder, 

Hin und her und immer wieder.

Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten,

hat noch niemals so gelitten,

kein Schnee für seines Schlitten Kufen,

er muss den Pannendienst wohl rufen.

Der Engel vom ADAC,

sagt auch verzweifelt nur ohje,

für Schlitten hab ich keine Reifen,

das müssen leider sie begreifen.

Ein großer Laster muss nun her,

der Schlitten ist ja furchtbar schwer,

der Weihnachtsmann, er schuftet fleißig,

doch überall ist Tempo 30.

So kommt’s Geschenk nicht pünktlich an,

es ärgert sich ein jedermann,

dem Weihnachtsmann wird’s schon ganz flau,

denn nun steckt er im Riesenstau.

Die Rentiere stehen da und lachen,

was macht der Alte bloß für Sachen,

sie könnten sich vor Freude biegen,

er hat vergessen, wir können fliegen.

So kriegt auch diesmal jedes Kind,

ganz sicher sein Geschenk geschwind,

denn würde das mal nicht so sein,

der liebe Gott ließ es schon schnei’n.

Lieber guter Weihnachtsmann,

schau mich nicht so böse an.

Packe deine Rute ein,

will auch immer artig sein.

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!

Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,

mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,

denn es trug einen Sack, der war gar schwer,

schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?

Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -

denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!

Doch war gewiss etwas Schönes drin!

Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Wenn der Schnee vom Himmel fällt,

wenn ganz weiß die kalte Welt,

wenn mit heller Sternenpracht

Licht kommt in die dunkle Nacht.

Kerzen strahlen in hellem Glanz

und erwärmen die Herzen ganz

und um uns herum in der Luft

schwebt ein feiner Plätzchen-Duft.

Dann gedenken wir der Nacht

als ein Wunder wart vollbracht

als ein Kind geboren ist

das wir nennen Jesus Christ.

Dieses Kind bracht in die Welt

etwas was uns wohl gefällt

nämlich wundervollen Frieden

und die Gabe stets zu lieben!

Weihnachten – du schöne Zeit!

Machet Eure Herzen weit,

zündet Eure Kerzen an

denn bald kommt der Weihnachtsmann.

Bringt uns viele milde Gaben,

dass wir uns daran erlaben:

Lebkuchen mit Zuckerguss,

Plätzchen und kandierte Nuss –

alles, was uns Freude macht

gibt es in der heil’gen Nacht!

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!

Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!

Wenn der heilige Christ in jedem Haus

teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,

so kommt der heilige Christ hinein,

und alle sind ihm lieb wie die Seinen,

die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,

ein jedes wird von ihm beschenkt.

Drum lasst uns freuen und dankbar sein!

Er denkt auch unser, mein und dein!

Von drauß', vom Walde komm´ ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

Allüberall auf den Tannenspitzen

sah ich goldene Lichtlein blitzen.

Und droben aus dem Himmelstor

sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht´ durch den finstern Tann,

da rief´s mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,

hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

das Himmelstor ist aufgetan,

Alte und Junge sollen nun

von der Jagd des Lebens einmal ruhn:

und morgen flieg´ ich hinab zur Erden,

denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "O lieber Herre Christ,

meine Reise bald zu Ende ist.

Ich soll nur noch in diese Stadt,

wo´s eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"

Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;

denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

fressen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"

Ich sprach : "Die Rute, die ist hier;

doch für die Kinder, nur die schlechten,

die trifft sie auf den Teil, den rechten."

Christkindlein sprach: "So ist es recht,

so geh mit Gott mein treuer Knecht."

Von drauß, vom Walde komm´ ich her;

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

Nun sprecht, wie ich`s hierinnen find!

Sind`s gute Kind, sind´s böse Kind?

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!

Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,

mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,

denn es trug einen Sack, der war gar schwer,

schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wißen?

Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -

denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!

Doch war gewiß etwas Schönes drin!

Es roch so nach Äpfeln und Nüßen!

Verschneit liegt rings die ganze Welt,

Ich hab' nichts, was mich freuet,

Verlaßen steht der Baum im Feld,

Hat längst seien Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht

Und rüttelt an dem Baume,

Da rührt er seine Wipfel sacht

Und redet wie im Traume.

Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,

Von Grün und Quellenrauschen,

Wo er im neuen Blütenkleid

Zu Gottes Lob wird rauschen.

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,

mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,

und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle

schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,

und das alte Lied von Gott und Christ

bebt durch Seelen und verkündet leise,

daß die kleinste Welt die größte ist.

Schenke groß oder klein,

Aber immer gediegen.

Wenn die Bedachten

Die Gaben wiegen,

Sei dein Gewißen rein.

Schenke herzlich und frei.

Schenke dabei

Was in dir wohnt

An Meinung, Geschmack und Humor,

So daß die eigene Freude zuvor

Dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.

Sei eingedenk,

Daß dein Geschenk

Du selber bist.

Bäume leuchtend, Bäume blendend,

Überall das Süße spendend.

In dem Glanze sich bewegend,

Alt und junges Herz erregend -

Solch ein Fest ist uns bescheret.

Mancher Gaben Schmuck verehret;

Staunend schau'n wir auf und nieder,

Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet

Und ein Abend so dich segnet,

Dass als Lichter, dass als Flammen

Von dir glänzten all zusammen

Alles, was du ausgerichtet,

Alle, die sich dir verpflichtet:

Mit erhöhten Geistesblicken

Fühltest herrliches Entzücken.

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte

ein milder Stern herniederlacht;

vom Tannenwalde steigen Düfte

und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,

das ist die liebe Weihnachtszeit!

Ich höre fernher Kirchenglocken,

in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,

anbetend, staunend muß ich stehn,

es sinkt auf meine Augenlider,

ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.